Projektdetails

Durch die zunehmende Mobilität sowohl von Endgeräten als auch von Diensten ändern sich die Anforderungen an die Speicherung von Daten. Konnte man für Desktop-Applikationen die eigenen Daten noch durch Personal Firewalls und Rechtevergabe sichern, so wurde dies im Client-Server- Paradigma schon schwieriger, wie die jüngsten Datenschutzskandale beweisen.

Für neue Mobile Communication/SOA/Cloud Computing-Paradigmen in heterogenen Mobilfunk- und Drahtlosnetzen existieren so gut wie keine Schutzkonzepte: Daten können hier sowohl auf Client-Seite (mobile Endgeräte) als auch auf Serverseite (Web Services) auf beliebigen Geräten an beliebigen Orten verarbeitet werden. Schutzmaßnahmen, die auf ein Gerät (Antiviren-Software), einen Ort (Firewalls) oder ein Betriebssystem maßgeschneidert sind, greifen nicht mehr.

An dieser Stelle setzt das beantragte Projekt an: Es sollen Konzepte für einen „Secure Ad-hoc On Demand Virtual Private Storage“ entwickelt werden, durch den Daten an jedem Ort und auf jeder Plattform geschützt werden. Die Daten sollen dabei in verschlüsselter Form gespeichert und übertragen werden, und liegen nur auf dem mobilen Endgerät in entschlüsselter Form vor. Durch diese Maßnahme sind die Daten geschützt, selbst wenn unsichere Speichermedien (Cloud Storage) oder Übertragungsmedien (offene WLANs) genutzt werden.

Projektskizze

Demonstrator

Es fand ein Statusseminar des Projekträgers statt, zu dessen Anlass ein Demonstrator entwickelt wurde. Dessen Beschreibung ist hier abrufbar. Dieser Demonstrator wurde auch auf der CeBIT 2012 am Stand des Bundesministeriums für Forschung und Entwicklung präsentiert.

Flyer

Um das Projekt auf einen Blick vorzustellen, wurde der Sec²-Flyer entworfen. Er steht hier als PDF-Version zum Download bereit.

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